Implizite Assoziationen in der Personalauswahl: Inwiefern führt eine Stereotypisierung zu einer Diskriminierung von Jobkandidaten mit türkischem Hintergrund?

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In ihrer Dissertation untersucht Esther die Frage, ob die persönlichen Einstellungen zu ethnisch diversen Jobkandidaten einen Effekt auf die Auswahl haben. Dabei liegt der Fokus auf frühen Personalentscheidungen, auch Vorauswahl genannt. Diese wird häufig von Recruitern durchgeführt. Recruiter haben zum einen eigene Einstellungen, zum anderen leiten sie Firmenpräferenzen z.B. aus Stellenausschreibungen ab. Beides bietet eine Erklärung für die robusten Befunde von Diskriminierung in der Personalauswahl. Darüber hinaus werden möglicherweise die eigenen Einstellungen sukzessive an die abgeleiteten Präferenzen angepasst.

Um diese Fragen zu untersuchen wendet Esther einen mixed-method Ansatz an mit einem Fokus auf quantitative, experimentelle Forschungsdesigns.

Forschungsthemen

Arbeit und Arbeitsmarkt
Projektleitung
Laufzeit
2017-2021
Förderung
Hans-Böckler-Stiftung