Abstract

Das Projekt „Expert:innenforum Startchancen“ widmet sich einer vertieften Vernetzung von Stakeholdern im Themenfeld Schulen in kritischer Lage bzw. Schulen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Anlass für die Vernetzungsinitiative ist das im Koalitionsvertrag des Bundes 2021 angekündigte „Startchancenprogramm für Schulen in benachteiligten Regionen und Quartieren“.

In der Regel gibt es von staatlicher Seite keinen Raum, um inhaltliche Fragen der Ausgestaltung und Umsetzung solcher Programme mit allen relevanten Stakeholdern zu diskutieren. Deshalb kann das Potenzial an vorhandenem Fachwissen nicht ausgeschöpft werden, um die Programme mit optimaler Wirksamkeit zu gestalten. Hier setzt das Kooperationsprojekt zwischen dem WZB und der Robert-Bosch-Stiftung an.

Ziel der Vernetzungs-Initiative ist es, auf Steuerungsebene einen Beitrag für eine bessere Unterstützung von Schulen in kritischer Lage und schwierigen sozialen Lagen zu leisten – beispielsweise, indem durch mehr geteiltes Wissen und Austausch die Unterstützungsmaßnahmen bedarfsgerechter angelegt sind, besser an gelingende Praxis anschließen, wissenschaftliche Erkenntnisse einbeziehen sowie synergetisch und verzahnt gedacht werden. Dabei geht es um das Ziel einer möglichst hohen Wirksamkeit des im Koalitionsvertrag angekündigten „Startchancenprogramms“, aber auch darüber hinaus um eine bessere Vernetzung der Wissensträger und Entscheider im Themenfeld auf allen Ebenen des Bildungssystems.