Die Luftaufnahme zeigt das WZB im Jahr 1991
Klaus Lehnartz

1969-2019: Das WZB wird 50

Das Foto zeigt unser Institut im Jahr 1991. Drei Jahre zuvor hatte das WZB das Gebäude am Reichpietschufer bezogen, das allen Mitarbeitern erstmals ein gemeinsames Dach bot. Die Geschichte des WZB beginnt jedoch viel früher. Am 3. Februar 1969 unterschrieben 12 Bundestagsabgeordnete von CDU, CSU und SPD den Gesellschaftsvertrag für das WZB. 50 Jahre sind seitdem vergangen. Das wollen wir feiern, mit allen am WZB, mit unseren Partnern und mit der Öffentlichkeit.

Drei große Veranstaltungen sind anlässlich des 50-jährigen Jubiläums geplant.

Am 14. März erwarten wir den Bundespräsidenten. In der Reihe „Junge Wissenschaft trifft Politik“ wird sich Frank-Walter Steinmeier mit Nachwuchsforscherinnen und –forschern des WZB über aktuelle gesellschaftliche Fragen austauschen.

Zu einem Festakt laden wir am 19. Juni in den Pierre Boulez Saal ein. Der Abend steht ganz im Zeichen Europas. Er beginnt mit einem Konzert, für das Jörg Widmann, einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschen Komponisten, ein neues Stück geschrieben hat. Die Welturaufführung wird eingerahmt von klassischen Musikstücken aus der europäischen Musikgeschichte. Wir freuen uns auf Wortbeiträge von Daniel Barenboim, der Ministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller. An dem Abend werden Kinder und Jugendliche des Kreuzberger Jugendkulturprojektes S 27 ihre Ideen und Wünsche für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben vorstellen.

Am 5. November findet ein wissenschaftliches Symposium statt, das unter dem Titel Transformationen steht. An diesem Tag verleiht das WZB ebenfalls den mit 200.000 Dollar dotierten A.SK Social Science Award.

 

Beiträge zur WZB-Geschichte


"Immer einen Schritt voraus"
Ariane Antal und Jürgen Kocka zum Werden und Wachsen des WZB

"Böller gegen den Technokraten-Olymp"
Paul Stoop über die Proteste anlässlich der WZB-Gründung

"Das WZB schuf Platz für die Großforschung"
Stephan Leibfried: Gedanken eines frühen Skeptikers