Datenportal für Proteste und Konflikte in Europa

Das neue Datenportal „Observatory for Political Conflict and Democracy (PolDem)“ stellt Informationen zur langfristigen Entwicklung von Wahlkämpfen, Protesten und öffentlichen Debatten zur Verfügung. Mit den auf quantitativen Medienanalysen basierenden Daten ist es für Forschende möglich, den langfristigen Wandel von Konfliktstrukturen und -dynamiken in Europa nachzuzeichnen.

Welche Themen dominieren die Wahlkämpfe? Führen überall die gleichen Themen zu Protesten in Europa? Welche Interaktionen gibt es zwischen Protesten und Parteienwettbewerb? Wer treibt wen? Welche Rolle nehmen zivilgesellschaftliche Akteure in öffentlichen Debatten zu Europa oder Immigration ein? Werden auch die Stimmen von Gewerkschaften oder Kirchen gehört? Dies ist nur eine Auswahl möglicher Fragen, die sich basierend auf den PolDem-Daten beantworten lassen.

Das Datenportal entstand auf Initiative des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am WZB und des Europäischen Hochschulinstituts (EUI) in Florenz. Die Initiatoren sind Edgar Grande und Swen Hutter vom Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung und Hanspeter Kriesi vom EUI.

Ziel von PolDem ist die Aktualisierung und Verbreitung der Daten innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der breiten Öffentlichkeit sowie die Bereitstellung der entsprechenden Dokumentation, Codebücher und Werkzeuge zur Interpretation der Daten.

 

 

Das neue Datenportal finden Sie hier.