Die Freiheit der Wissenschaft stärken

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat zum 70. Jubiläum des Grundgesetzes ein Memorandum verfasst, das eine Selbstverpflichtung in Form von „Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit“ formuliert und Staat und Gesellschaft auffordert, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Das Ziel: die Freiheit der Wissenschaft hervorzuheben und sie für künftige Herausforderungen zu stärken. „Nur wenn die Wissenschaft zusammensteht, kann Wissenschaftsfreiheit dauerhaft gesichert werden. Deshalb sind die 10 Thesen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen ein Signal von zentraler Bedeutung für Deutschland“, betont WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger.

Dabei bekennt sich die Allianz zu ihrer Verantwortung, in ihren eigenen Organisationsstrukturen die freie Wissenschaft bestmöglich zu unterstützen: Ob Unterstützung für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die kritische Auseinandersetzung mit vereinfachenden oder einseitigen Informationen, Compliance-Verpflichtungen oder die Förderung einer positiven Debattenkultur. 

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Leibniz-Gemeinschaft ist Mitglied der Allianz und hat für 2019 die Federführung übernommen. Weitere Mitglieder sind die Alexander von Humboldt- Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Wissenschaftsrat.

28.8.2019, kes

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Wissenschaftsfreiheit - Thesen

Die "Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit“ finden Sie hier.