Neuer Leviathan erschienen

Macht Putin den (Neo-)Realismus stark? Nein, lautet die klare Antwort der Autor*innen im neuen Leviathan. Sie widersprechen damit Roland Czada, der im letzten Heft angesichts des russischen Angriffskriegs für eine Rückkehr zur realistischen Schule der Außenpolitik plädiert hat. Weitere Themen des aktuellen Hefts sind der Umgang mit nicht-materiellem Kulturerbe in der Restitutionsdebatte sowie die Frage, ob und wie sich der aktuelle gesellschaftliche Diskurs über Identitätspolitik aus seinen aktuellen Verhärtungen und Polarisierungen befreien lässt. 

Herausgegeben wird die Zeitschrift Leviathan seit 2005 in einer Kooperation zwischen dem NOMOS Verlag (Baden Baden), dem WZB, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Hertie School (seit 2009).  Sitz der Redaktion ist das WZB; die Redaktion liegt in den Händen von Claudia Czingon.

26.9.22

Zum neuen Heft des Leviathan geht es hier.

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Leviathan 09-22