Ariella Silva Araujo war von Februar 2016 bis Januar 2017 Gast der Projektgruppe. Sie promoviert an der Universität Campinas (Brasilien) und hat am WZB an ihrer Dissertation über deutsch-brasilianische gewerkschaftliche Kooperation am Beispiel der Weltbetriebsräte in Automobilunternehmen gearbeitet.

 

William Attwood-Charles war von April bis Juni 2018 Gast der Projektgruppe und zugleich der Forschungsgruppe „Arbeiten in hochautomatisierten Prozessen“ am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft. Er promoviert am Boston College über Arbeitsbedingungen und Arbeitsverständnisse in der Plattformökonomie und befasste sich bei seinem Aufenthalt in Berlin mit einem Vergleich der Plattformarbeit in den USA und Deutschland.

 

Kendra Briken war von Januar bis März 2014 Gast der Projektgruppe. Sie hat an der Universität Göttingen promoviert und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin unter anderem am Soziologischen Forschungsinstitut in Göttingen, der Universität Frankfurt und der Universität Bremen tätig. Derzeit befasst sie sich an der University of Strathclyde mit theoretischen und empirischen Fragen der gesellschaftlichen Organisation der Arbeit.

 

Tracy Corley war von Juli 2016 bis Juni 2017 Gast der Projektgruppe. Sie war Doktorandin an der Northeastern University in Boston und arbeitete am WZB an dem Deutschland-bezogenen Teil ihrer Dissertation, die sich mit Informalität und Schwarzarbeit im Handwerk befasst.

 

Mark Graham war Gast der Forschungsgruppe zwischen Mai und September 2019. Mark ist Professor für Internetgeographie am Oxford Internet Institute, wo er eine Reihe von Forschungsvorhaben über digitale Arbeit, die Gig Economy, die Geographie des Internet sowie den Zusammenhang zwischen der Diffusion von Informationstechnologien und wirtschaftlicher Entwicklung verantwortet. Am WZB forschte er über Arbeitsstandards in der Gig Economy.

 

Kerry Holden war Gast der Forschungsgruppe im Januar und Februar 2020. Kerry ist Lecturer in Human Geography an der Queen Mary University in London. Sie forscht über die Genese und die Rolle von Technik im Arbeitsleben, insbesondere im Hinblick auf die professionellen Selbstverständnisse von Beschäftigten. Am WZB befasste sie sich mit der Vorbereitung eines Projekts über die Entwicklung von Technologien Künstlicher Intelligenz in Afrika.

 

Hyung Je Jo war von August bis Oktober 2018 Gast der Projektgruppe. Er ist Professor am Fachbereich für Soziologie und Sozialpolitik an der Ulsan Universität in Südkorea und forscht über den Wandel von Produktionssystemen, Personalmanagement und Arbeitsbeziehungen in der koreanischen Automobilindustrie. Am WZB befasste er sich mit einem vergleichenden Projekt über die Ansätze des Personalmanagement in den Werken koreanischer und deutscher Unternehmen in Mittelosteuropa.

 

Ferda Karagöz Özenç war von Oktober 2014 bis August 2015 Gast der Projektgruppe. Sie hat an der Universität Istanbul in Wirtschaftswissenschaften promoviert und arbeitet dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Am WZB hat sie über industrielle Upgradingprozesse in der türkischen Automobilindustrie geforscht.

 

Yaman Kouli war von März 2013 bis Februar 2014 Gast der Projektgruppe. Er ist Historiker und hat an der TU Chemnitz zum Thema „Bedeutung von Wissen für industrielle Produktion“ promoviert. Am WZB wurde er mit dem A.SK-Fellowship ausgezeichnet und arbeitete in der Projektgruppe „Globalisierung, Arbeit und Produktion“ zum Thema „Wissen als Infrastruktur“.

 

Abigail Marks war im November 2015 und April 2016 als Koorganisatorin der International Labour Process Conference 2016 am WZB Gast der Projektgruppe. Sie ist Professorin für Arbeit und Beschäftigung an der School of Management der Heriot-Watt University. Sie befasst sich vor allem mit Arbeitsforschung in den IKT-Industrien.

 

Yair Osheroff war von August 2017 bis Oktober 2018 Gast der Projektgruppe. Yair ist Doktorand der Politikwissenschaft an der Hebrew University of Jerusalem und forscht über die politische Ökonomie der Regulierung und Lizensierung von Berufen. Während seines Aufenthalts am WZB befasste er sich mit der Berufslizensierung in der Europäischen Union.

 

Gale Raj-Reichert war von Januar bis Dezember 2016 Gast der Projektgruppe. Sie hat an der University of Manchester über Governance in globalen Produktionsnetzwerken promoviert und anschließend an einem von der British Academy geförderten Forschungsprojekt über globale Produktionsnetzwerke in der Elektronikindustrie gearbeitet. Am WZB hat sie über neue Formen der globalen Governance von Arbeitsstandards in Freihandelsabkommen geforscht. Gale Raj-Reichert arbeitet derzeit an der Queen Mary University in London.

 

Sidney Rothstein war von Juli bis September 2018 Gast der Projektgruppe und zugleich der Forschungsgruppe „Arbeiten in hochautomatisierten Prozessen“ am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft. Er hat an der University of Pennsilvania über die Organisierung von hochqualifzierten Beschäftigten in IT-Unternehmen promoviert und befasste sich bei seinem Aufenthalt in Berlin mit Vorstudien für ein Projekt über die Rolle von IT-Konzernen in der Formulierung von Aus- und Weiterbildungsstrategien in Europa. Sidney Rothstein arbeitet seit Oktober 2018 am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln.

 

Stefan Schmalz war im Dezember 2019 Gast der Forschungsgruppe. Er hat an der Universität Marburg in Politikwissenschaft promoviert und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hablitiert, wo er als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie tätig ist. Er forschte am WZB über die Entwicklung der chinesischen Auslandsinvestitionen in Europa und den politischen Diskurs über ihre Regulierung und Kontrolle.

 

Philipp Staab war von März bis April 2018 Gast der Projektgruppe. Er hat an der Universität Kassel zum Thema „Macht und Herrschaft in der Servicewelt“ promoviert und war wissenschaftlicher Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er befasst sich nun an der Universität Kassel sowie als Permanent Fellow des Instituts für Geschichte und Zukunft der Arbeit in Berlin mit der Entwicklung des digitalen Kapitalismus.

 

Karolina Stegemann war im Dezember 2013 Gast der Projektgruppe. Sie hat an der Universität Lüneburg über die Entwicklung des Arbeitsrechts in Polen promoviert und sich anschließend in verschiedenen Positionen mit Arbeitsbeziehungen in Osteuropa befasst. Sie arbeitet derzeit als Koordinatorin und Wissenschaftlerin an der Volkswagen AutoUniversität.

 

Luis Vargas war von Januar bis März 2020 Gast der Forschungsgruppe. Er ist costaricanischer Doktorand an der Universität von Zaragoza, Spanien. Seine Forschung konzentriert sich auf die Beziehung zwischen digitaler Spaltung und anderen sozioökonomischen Unterschieden. Zuvor hat er beim Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Telekommunikation der Regierung Costa Ricas gearbeitet.

 

Matt Vidal war im September und Oktober 2019 Gast der Forschungsgruppe GAP am WZB und der Forschungsgruppe "Arbeiten in hochautomatisierten Prozessen" am Weizenbaum-Institut. Er hat an der Universität Wisconsin-Madison promoviert und ist Reader in Sociology and Comparative Political Economy am Institute for International Management der Loughborough University. Er forschte am WZB und dem Weizenbaum-Institut an der Entwicklung von Lean-Production-Managementsystemen und den Veränderungen, die durch Digitalisierung hervorgerufen werden.

 

Dinesh Wadiwel war im September 2015 Gast der Projektgruppe. Er ist Lecturer an der University of Sydney und leitet dort den Master of Human Rights. Er forscht über politische Theorie mit einem besonderen Interesse für Fragen der Menschen- und Tierrechte. Am WZB hat er über die Auswirkungen der Fragmentierung globaler Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelindustrie auf die Situation der Tiere und insbesondere auf die Transporte lebendiger Tiere geforscht.

 

Llewellyn  Williams-Brooks war von November 2018 bis Februar 2019 Gast der Forschungsgruppe. Er promoviert an der University of Sydney und hat am WZB über die Geographie der Arbeit in Metropolenregionen geforscht. Insbesondere interessierte ihn, wie unterschiedliche Politikansätze Prozesse der Deindustrialisierung beeinflussen.

 

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