WZB - Berlin Social Science Center

Ostdeutschland

Die Aufnahme von Flüchtlingen in ostdeutschen Gemeinden führte dort nicht zu einem veränderten Wahlverhalten oder zu veränderten Einstellungen zu Migration. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie für über 200 Gemeinden von Max Schaub (WZB), Johanna Gereke (MZES) und Delia Baldassarri (New York University).  Zwar seien ablehnende Einstellungen zur Migration weit verbreitet, der Zuzug von Flüchtlingen direkt vor Ort habe diese Einstellungen aber kaum beeinflusst.

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Lateinamerika Covid
Tarik Kizilkaya / E+ / Getty Images

Während der Pandemie in Lateinamerika hat die Zivilgesellschaft damit begonnen, viele digitale demokratische Innovationen zu initiieren,wie Thamy Pogrebinschi in der Corona-Reihe beschreibt.

Jobsharing

Jobsharing hat sich in der Corona-Pandemie als Arbeitsmodell bewährt. Arbeitnehmer*innen in Führungspositionen, die sich ihre Aufgaben teilen, haben positive Erfahrungen gemacht: Die Arbeit im Tandem hat ihnen die Bewältigung der vielen Unsicherheiten und die Organisation der Arbeit während des Lockdowns erleichtert. Dies zeigt eine Online-Umfrage von WZB-Forscher Martin Krzywdzinski und Svenja Christen vom Jobsharing Hub.

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Mikrofone und gestikulierende Händ
microgen / istock / Getty Images Plus

Zunehmend weniger Menschen sind populistisch eingestellt. Vertrat im November 2018 jeder dritte Wahlberechtigte populistische Positionen, war es im Juni 2020 nur jeder fünfte. Das zeigt eine neue Ausgabe des Populismusbarometers.

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Junge Frau mit VR_Brille vor Kornfeld
onfokus / E+
Promotionsstipendien

Das WZB-Promotionskolleg "Gute Arbeit" geht in die zweite Runde. Ab sofort können sich Interessierte für eines der 12 Promotionsstipendien bewerben. Start ist im Juni 2021. Gefördert wird für drei Jahre.

Neuer Leviathan

Der neue Leviathan ist erschienen. Neben einem Interview der Leviathan-Redakteurin Claudia Czingon mit Steffen Mau und Claus Offe über 30 Jahre deutsche Einheit (online frei lesbar) findet sich im Septemberheft ein Schwerpunkt zur Corona-Pandemie mit Beiträgen u.a. über die Biopolitik um Covid-19 (Carolin Mezes und Sven Opitz), Alter und Corona (Stefanie Graefe, Tine Haubner und Silke van Dyk) sowie die Care-Krise (Paula-Irene Villa).

Lassen sich die Folgen von Covid-19 mit Hilfe der Politikwissenschaften erklären? Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Forschungsabteilung Institutionen und politische Ungleichheit untersucht den politischen und sozialen Kontext der Corona-Pandemie. Die Daten aus 148 Staaten weltweit zeigen, dass Unterschiede in der Sterblichkeitsrate durchaus auf politische und soziale Faktoren zurückführbar sind - unabhängig von Demographie oder Gesundheitszustand der Bevölkerung.

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Preisurkunde von 2017
Bernhard Ludewig
Call for Nominations

Zum achten Mal schreibt das WZB  den A.SK Social Science Award aus. Der mit inzwischen 200.000 US-Dollars dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

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Menschenmenge
unsplash
Aktuelle Reihe

Analysen, Überlegungen und Hypothesen von WZB-Forschenden zur Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft

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pinkfarbene Parkbank
WZB
Digitales Kolloquium

Wie verändert die Pandemie unsere Gesellschaft? In einem digitalen Kolloquium haben Forscher*innen in den vergangenen Wochen ihre Perspektiven auf die Corona-Krise vorgestellt. Die Vorträge sind als Podcast verfügbar.

Veranstaltungen

Donnerstag, 8. Oktober 2020

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Das WZB erforscht grundlegende gesellschaftliche Fragen. Unsere thematischen Schwerpunkte sind Bildung und Arbeit, Migration, Demokratie, Märkte und Entscheidung, internationale Politik und Recht. Am WZB arbeiten Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen zusammen – vor allem aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Ökonomie, der Rechtswissenschaft und der Psychologie.