Pressemitteilung

KI

September-Heft der WZB-Mitteilungen erschienen

Die Potenziale scheinen grenzenlos, und leider auch die Risiken: Die neuen Technologien, die unter den Begriff „Künstliche Intelligenz“ gefasst werden, haben weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Wirtschaft, auf Bildung, Forschung und das menschliche Zusammenleben. „KI“ ist das Schwerpunktthema unseres Forschungsmagazins im September (WZB|Mitteilungen September 2026).

Sie finden im Heft unter anderem diese Aspekte:

  • Dem Versprechen der gesteigerten Produktivität gehen Philip Wotschack und Leon Hellbach nach. Konkret haben sie in einem Unternehmen eruiert, wie die Einführung eines Large Language Models Zeit spart – und wofür die gewonnene Zeit verwendet wird.
  • Ebenfalls an einem Fallbeispiel schildert Dorothea Kübler im Interview, wie Bewerbungsverfahren durch KI besser werden.
  • Den Vorsprung, den US-Unternehmen in der Nutzung von KI gegenüber europäischen Firmen haben und behalten, diskutieren Nicola Fuchs-Schündeln und Jonas Jessen.
  • Menschliche Expertise verliert in der Automatisierung nicht an Bedeutung – im Gegenteil. So die These von Jana Heim und Daniel Schneiß in ihrem Artikel über die Evaluierung generativer KI.
  • Leistungsdruck und Datenschutz sind zwei zentrale Punkte, an denen Konflikte zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten entstehen können. Martin Krzywdzinski und Philip Wotschack sehen KI als Stresstest für innerbetriebliche Beziehungen.
  • Um Mitbestimmung bei der Einführung von KI geht es auch in dem Interview, das Forscherin Sabrina Apicella mit dem ehemaligen Amazon-Betriebsrat Thomas Rigol geführt hat.
  • Werden KI-Tools in der Medizin auch älteren Menschen gerecht? Einblicke aus Befragungen von Fachkräften durch Halina Nadobnik, Justyna Stypińska und Lucia Malén Reuther Carioni.
  • Auf unserer Website wird das Printheft ergänzt durch zwei Audio-Interviews: Christine Gerber und Ann-Kathrin Katzinski berichten, wie (und mit welchen Ergebnissen) sie die Einführung von KI in der Wissensarbeit erforscht haben. Und Florian Butollo verteidigt seine These, KI vernichte keine Arbeitsplätze, sondern mache im Gegenteil mehr Arbeit.