Mittwoch, 18. Juni 2014

1989/91 als Zäsur in den Geschichtswissenschaften. Ein persönlicher Rückblick

18th Berlin Roundtables on Transnationality - Vortrag von Jürgen Kocka

Der Umbruch kam überraschend. Wer aus der Geschichte zu lernen versucht hatte, sah sich getäuscht. Wie verarbeitet man das als Sozialhistoriker? DDR-Zusammenbruch und Wiedervereinigung ermöglichten politisches Engagement und zwangen zu wissenschaftsinstitutioneller Arbeit. Als Historiker in der Politik - was blieb davon übrig? National-, europa- und weltgeschichtlich war 1989-91 eine tiefe Zäsur. Wie haben  sich dadurch das Denken und die Praxis in der Geschichtswissenschaft verändert? Ein persönlicher Rückblick.

Jürgen Kocka zählt zu den renommiertesten Historiker weltweit. Von 2001 bis 2007 war er Präsident des WZB.

Der Vortrag findet statt im Rahmen des 18th Berlin Roundtables on Transnationality After the Change: 1989 and the Social Sciences in the post-Cold War Era

Kontakt
Sabine Berking
info [at] irmgard-coninx-stiftung.de
Anmeldefrist
Wir bitten um Anmeldung bis zum 17.06.2014.
Veranstaltungsort
WZB, Reichpietschfer 50, Raum A 300
Mittwoch, 18. Juni 2014
Beginn 18:00 Uhr
Veranstalter
Coninx Stiftung, WZB und Haus der Kulturen der Welt

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