Mittwoch, 19. November 2025

Forschen für die Demokratie

Was Wissenschaften und Forschungsmuseen zur Stärkung der Gesellschaft beitragen können

 

Die gute Nachricht für Kulturschaffende und Forschende: Das Vertrauen ist noch da. Gleich nach Familie und Freunden schätzen die Menschen in Deutschland Museen und Wissenschaften als besonders vertrauenswürdig ein – so eine repräsentative Studie des Instituts für Museumsforschung.

Aber Vertrauen alleine genügt nicht. Denn Vertrauen wird dann wirksam, wenn es in gesellschaftliches Handeln übersetzt wird – in Engagement, Aufklärung, Widerspruch. Museen und Forschungseinrichtungen haben dabei nicht nur die Aufgabe, Wissen zu bewahren und zu vermitteln, sondern auch Räume zu schaffen, in denen kritische Auseinandersetzung möglich ist. Wenn sie das Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wird, nutzen, um demokratische Werte zu verteidigen – durch Bildung, durch Haltung, durch Öffentlichkeit –, dann können sie einen entscheidenden Beitrag leisten.

Was also können Museen und Forschungseinrichtungen tun, um die Demokratie zu stärken, um sich für die Zukunft unseres Zusammenlebens einzusetzen? Wo kommen sie an ihre Grenzen, welche Zielkonflikte gilt es abzuwägen? Sollten die Institutionen ihre Stimme in der politischen Debatte erheben oder eher auf ihre Neutralität pochen? Diesen Fragen gehen Nicola Fuchs-Schündeln, die Präsidentin des WZB, und Johannes Vogel, der Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, in der neuen Folge der Reihe „Wissenschaft, Natürlich!“ nach.

Auf dem Podium:

Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung
Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin

Es moderiert: Julia Vismann, Wissenschaftsjournalistin

 

Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Reihe „Wissenschaft, natürlich!“. In dieser Reihe tun sich das Museum für Naturkunde und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zusammen, um über Fachgrenzen hinweg öffentlich zu diskutieren.

 

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Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Bitte informieren Sie Christine Gutmann (christine.gutmann [at] wzb.eu), wenn Sie Unterstützung benötigen.