Zivilgesellschaft und Demokratie
OHNE ZIVILGESELLSCHAFT GEHT ES NICHT!
Zivilgesellschaftliches Engagement ist eine unverzichtbare Stütze der liberalen Demokratie. In einer Vielzahl von freiwilligen Vereinigungen – von den Sportvereinen über die freiwillige Feuerwehr und Migrant*innenorganisationen bis hin zu Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften – werden demokratische Werte praktiziert und verteidigt. Gleichzeitig gilt die Aktivierung der Zivilgesellschaft als eine wichtige Bedingung des demokratischen Regierens. Wie der US-amerikanische Politikwissenschaftler Robert D. Putnam in seinem Buch „Making Democracy Work“ festgestellt hat, sind eine stabile Demokratie und ein gutes Regieren gewissermaßen ein Nebenprodukt von Gesangsgruppen und Fußballvereinen – der gemeinschaftsbildenden Kraft des bürgerschaftlichen Handelns im öffentlichen Raum. Nicht von ungefähr ist die organisierte Zivilgesellschaft weltweit zunehmend das Ziel politischer Angriffe.
Welchen Beitrag kann die Zivilgesellschaft leisten, um die Demokratie vor den derzeitigen inneren und äußeren Gefährdungen zu schützen? Wie kann sie zur Zivilisierung von Konflikten beitragen? Mit welchen Strategien kann die Zivilgesellschaft wirkungsvoll Angriffen und Einschüchterung von innen und außen begegnen? Und wie kann sie selbst gestärkt werden?
Zu diesen Fragen präsentieren wir aktuelle Forschungsergebnisse und besprechen sie mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen gesellschaftlichen Praxisfeldern. Diskutieren Sie mit! Wir laden Sie herzlich in das Schloss Tutzing ein.
Die Veranstaltung organisiert das Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (Freie Universität Berlin/ WZB) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing und dem Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie unter https://www.eatutzing.de/veranstaltung/zivilgesellschaft-und-demokratie/