Ilustration Autobahnverkehr
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Abschied vom Auto

Das private Auto war für die Deutschen seit Jahrzehnten Sehnsuchtsobjekt und Statussymbol zugleich. In der Mobilität der Zukunft, flexibel und vernetzt, wird das Auto nur noch ein Vehikel unter vielen sein. Ein neues Buch von vier WZB-Forschern untersucht die Verkehrswende und ihre Folgen für das Auto. Am Montag, 19. November, wird das Buch im WZB vorgestellt. Wolfgang Schroeder, WZB-Fellow in der Abteilung Demokratie und Demokratisierung und Professor an der Universität Kassel, wird die neue Studie bei der Buchvorstellung präsentieren und mit den Autoren diskutieren.

„Im Verkehr gibt es nichts, was nicht politisch ist“: So heißt es im neuen Buch der WZB-Forscherin und -Forscher Weert Canzler, Andreas Knie, Lisa Ruhrort und Christian Scherf, die den mit der Energie- und Verkehrswende einhergehenden Paradigmenwechsel erforschen. Die Digitalisierung der Gesellschaft stellt neue Forderungen auch an die Mobilität. Nutzen statt Besitzen: Das alte Privatauto, das ständig im Stau stecken bleibt und immer mehr finanzielle und fossile Ressourcen in Anspruch nimmt, muss sich in ein kollektives Gut verwandeln, das flexibel mit anderen Verkehrsmitteln kombinierbar ist. Doch bleibt das Thema ein hoch emotionales, gerade im „Automobilland Deutschland“.

Für ihre Zukunftsprognose verbinden die Autoren praktische und emotionale Komponenten. Sie hinterfragen außerdem den Rechtsrahmen, der immer noch den exklusiven Autobesitz privilegiert. Wie kann die Wende in Gang kommen?

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Erloschene Liebe? Das Auto in der Verkehrswende

Das Buch sowie ein Kurzfilm dazu erscheinen beim transcript Verlag.