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Sozialforschung und Medizin rücken zusammen

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Portrait Foto Dr. Jan Paul Heisig (Foto: David Ausserhofer)
Foto: David Ausserhofer

Gesellschaften werden vielfältiger, Menschen älter, Familien wandeln sich. Wie verändern sich dadurch gesundheitliche und soziale Un­gleichheiten? Diese Fragen werden am neuen Einstein Center Population Diversity (ECPD) untersucht, das Forschende aus Medizin und Sozialwissenschaften zusammenbringt. WZB-Forscher Jan Paul Heisig leitet dort zwei Projekte. Im Interview erklärt er, welche Erkenntnisse er sich von der Zusammenarbeit der Disziplinen erhofft.

Bildungszeit: Mehr Weiterbildung für alle

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Cover Bertelsmann

Die gute Nachricht ist: Die Bereitschaft von Beschäftigten sich weiterzubilden ist da. Viele können ihren Wunsch aber leider nicht umsetzen, weil die Zeit fehlt oder weil sie wegen hoher Kosten davor zurückschrecken. Das zeigt eine neue Studie von WZB und Bertelsmann Stiftung mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Die Einführung einer gesetzlich verankerten Bildungszeit könnte dazu beitragen, Weiterbildung in Deutschland zu fördern.

Stimme für Vielfalt: Mo Asumang zu Gast

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Asumang
Mo Asumang

Wie begegnet man Personen mit extremen Positionen, die einem selbst sogar Verachtung entgegenbringen? Und wie bleibt man im Gespräch? Die Moderatorin und Regisseurin Mo Asumang hat immer wieder den Dialog mit Rechtsextremen gesucht und dabei mit ehrlicher Neugier Hass entlarvt. In unserer Veranstaltungsreihe "Starke Stimmen für Vielfalt" diskutiert sie am 29. April mit WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger und dem Publikum über die Verteidigung der offenen Gesellschaft. 

Wohlbefinden im Homeoffice

Eine Studie zeigt: Ob Arbeitnehmer*innen eher die guten oder die schlechten Seiten des Homeoffice spüren, hängt von den Rahmenbedingungen ab – und von ihrem Geschlecht.

Ist es Spiel oder Arbeit?

In der Videospielindustrie werden Kinder oft zu Mitentwickler*innen, wie der aktuelle WZBrief Arbeit zeigt. Die Grenze zwischen Spiel und Arbeit ist unklar.

Wissenschaft und politische Praxis

50 Jahre alt wurde letztes Jahr die Zeitschrift „Leviathan“, deren Redaktion im WZB beheimatet ist. Heft 1/2024 blickt zurück auf Entstehung und Entwicklung der Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft.

Mut abseits des Spielfelds: Hitzlsperger am WZB

Ein wunderbarer Nachmittag mit Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger: Am WZB sprach er als "Starke Stimme für Vielfalt" über den Mut, gegen den Druck zur Angepasstheit im Männerfußball aufzubegehren, zu sich selbst zu stehen - und dadurch zum Vorbild zu werden. Eine lebhafte Diskussion über das Tabu der Homosexualität im Männerfußball.

Wissenschaft als Arbeitgeberin

In der Online-Reihe des WZB beleuchten Expert*innen aus Politik und Wissenschaft bis zum 17. Juni die Herausforderungen des akademischen Arbeitsmarkts. Im Podcast zum Nachhören.

Bilder der Freiheit: WZB im Wissenschaftsjahr

Was bedeutet Freiheit? Wo beginnt meine Freiheit, wo endet sie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das WZB-Projekt im Wissenschaftsjahr. In Workshops werden Bilder der Freiheit entwickelt. 

Wirtschaftspolitische Beratung in der Kritik

Zu neoliberal, zu männlich und zu arm an Perspektiven – so bewertet eine neue Studie die Arbeit und Zusammensetzung der wirtschaftspolitischen Beratungsgremien der Bundesregierung. In den vergangenen 40 Jahren hat stets eine absolute Mehrheit der Gremienmitglieder eine strikte Sparpolitik, Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sowie Sozialstaatsabbau befürwortet. Nur rund jedes zehnte Mitglied war und ist solchen Maßnahmen gegenüber kritisch eingestellt, lautet ein Fazit der Untersuchung.