Aufmacher WJ2
S27/Luis Krummenacher

denk!mal: Freiheitsbilder junger Menschen

„Zeit, für Freiheit zu streiten“, so ist das Wissenschaftsjahr 2024 überschrieben. Das WZB lädt in diesem Jahr junge Menschen ein, über Freiheit nachzudenken - und ihr ein Denkmal zu setzen.

Was bedeutet Freiheit, im Kleinen wie im Großen? Wo beginnt meine Freiheit, wo endet sie? Wo wird meine Freiheit unzulässig beschränkt und wie kann ich mich dagegen wehren? Was bedeutet es, für die Freiheit anderer einzutreten? Freiheit muss verstanden und gefühlt werden, um immer wieder neu verhandelt und ausgehalten zu werden.

denk!mal FREIHEIT heißt unser Projekt, das wir ab April bundesweit an Schulen in sozial benachteiligten Quartieren tragen werden. Hier haben die Kinder und Jugendlichen in Workshops die Möglichkeit,  mit WZB-Forschenden und Künstler*innen ihre Bilder der Freiheit zu entwickeln und dabei auch zu erfahren, wie Wissenschaft "tickt". 

Die Freiheitsbilder der Schüler*innen sollen in künstlerischen Darstellungen festgehalten werden und in das Umfeld der Schulen ausstrahlen, dort vorgestellt und diskutiert werden. Teile der vor Ort entstehenden Werke werden bei einer Abschlussveranstaltung in Berlin zu einem modernen „Freiheitsdenkmal“ zusammengesetzt und präsentiert.

Ein denk!mal FREIHEIT lässt sich am besten gemeinsam bauen. Das Projekt entsteht deshalb als Kooperation mit der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung, dem JugendKunst- und Kulturhaus S27 und dem Mobilen Sprachlabor Trickmisch sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Ein Freiheitsdenkmal währt länger als nur ein Jahr und so soll auch unser Projekt über das Wissenschaftsjahr 2024 hinaus wirken: Wir planen eine Handreichung für Schulen, die in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung verbreitet wird und die weitere Schulen, Bildungsträger und andere Nachahmer*innen anregen soll, Freiheitsbilder mit jungen Menschen zu entwickeln.